Mit dem symbolischen ersten Spatenstich begann der Neubau eines Technikzentrums des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) mit integrierter Feuerwehrtechnischer Zentrale (FTZ) des Landkreises Celle am Standort Celle-Scheuen. Am traditionellen Spatenstich zum Beginn der Bauphase nahmen Finanzminister Gerald Heere, Landrat Axel Flader, Landesbrandirektor Dieter Rohrberg und NLBK-Präsident Dr. Christian Kielhorn teil.
„Dieser Neubau zeigt eindrücklich, dass das Land Niedersachsen in Sachen Nachhaltigkeit vorangeht und seine Vorbildfunktion entschlossen wahrnimmt“, erklärte der für das Staatliche Baumanagement zuständige Finanzminister Gerald Heere. „Das zeigt sich bereits bei der Wahl der Baustoffe. Nachhaltigkeit heißt aber auch, langfristig zu denken und in eine Infrastruktur zu investieren, die dauerhaft leistungsfähig bleibt und den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist.“
Landrat Axel Flader führt aus: „Der Neubau schafft wichtige Synergien. Was bisher doppelt durch Land und Landkreis vorgehalten wurde, wird künftig zusammengeführt. In dieser Zeit ist es ein wichtiges Zeichen, dass das bisher größte Bauprojekt für den Zivilschutz im Landkreis Celle begonnen wird. Wir bauen damit auch die Unterstützung für unsere Feuerwehren weiter aus.“
NLBK-Präsident Dr. Christian Kielhorn ergänzt: „Der Neubau des Technikzentrums ist ein bedeutender Schritt für unsere Behörde. Unsere technischen Mitarbeitenden werden hier eine moderne und gut ausgestattete Arbeitsumgebung finden. Mit dem entstehenden Übungsturm werden wir unsere Ausbildungsmöglichkeiten um einen wichtigen Baustein im Bereich der Rettung aus Höhen erweitern. Zudem freue ich mich, dass wir das neue Gebäude in Kooperation mit dem Landkreis Celle betreiben und auf diese Weise den maximalen Nutzen aus den investierten Mitteln ziehen werden.“
Das Gesamtinvestitionsvolumen der Baumaßnahme, an der sich das Land Niedersachsen und der Landkreis Celle entsprechend ihres jeweiligen Nutzungsanteils beteiligen, bemisst sich auf rund 66 Millionen Euro. Eine Fertigstellung der Baumaßnahme ist für das 3. Quartal 2029 vorgesehen.
Quelle: NLBK.Niedersachsen.de
