Nukemap3D

Bei Nukemap3D handelt es sich um eine Webseite, die versucht ihren Benutzern die verheerende Wirkung von Atomwaffen zu verdeutlichen. Die Nutzer können sich die Auswirkungen auf einer Google-Karte anzeigen lassen.

Die interaktive Karte wird von Alex Wellerstein einem Wissenschaftshistoriker am American Institute of Physics in College Park im US-Bundesstaat Maryland zur Verfügung gestellt. Er beschäftigt sich mit dem Thema Atomwaffen und berichtet über dieses Thema auch in seinem Blog Restricted Data. Aus seiner Sicht haben die meisten Menschen keine Vorstellung davon, was die Explosion einer Atombombe anrichten kann.

Manche glauben, sie zerstören auf einmal alles auf der Erde, andere glauben, sie unterschieden sich nicht sehr von konventionellen Waffen.

Nukemap3D soll zum Verständnis beitragen, was eine atomare Waffe anrichtet. Die Tatsache, dass sich die Nutzer die Auswirkungen auf einer Google-Karte an einem Ort, den sie kennen, anzeigen lassen können, dürfte hierbei sehr hilfreich sein.

Wir hoffen, dass wir uns niemals in der Realität mit diesem Thema befassen müssen. Umso wichtiger ist es, dass diese Waffen und ihre Auswirkungen nicht verharmlost werden und jedem klar ist, was ihr Einsatz bedeutet und welche Folgen er hat.

Spende anlässlich des 25-jährigen Dienstjubiläums

Elsdorf. Am 22. Juni feierte Stefan Koschinsky, Privatkundenbetreuer in der Geschäftsstelle Elsdorf der Sparkasse Scheeßel, sein 25-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst.

Dies nahm der Jubilar zum Anlass, anstelle von Jubiläumsgeschenken nach der jüngsten Flutkatastrophe über eine Spende den Dank an die zahlreichen Helfer zum Ausdruck zu bringen. So freuen wir uns stellvertretend als Wehr, die ebenfalls im Elbe-Hochwassereinsatz war, mit dem finanziellen Beitrag der Sparkasse unsere Ausrüstung verbessern zu können.

Hochwassereinsatz an der Elbe vom 07.06. bis 09.06.2013

Am 07.06.2013 starteten wir am frühen Morgen als Teil der Zevener Kreisfeuerwehrbereitschaft mit TLF und ELW zum Hochwassereinsatz im Landkreis Lüchow-Dannenberg. In Sittensen begann um 06:00 Uhr die gemeinsame Marschfahrt unserer ca. 120 Mann starken Kreisfeuerwehrbereitschaft ins Einsatzgebiet.

Unsere Fahrt endete in Groleben wo wir ein gemeinsames Frühstück einnahmen. Im Anschluss bezogen wir unsere Unterkunft in Dannenberg. Wir wurden dort dann von der Einsatzleitung für einige Zeit in Bereitstellung versetzt. Im Anschluss ging es schließlich in den ersten eigentlichen Einsatz nach Gartow. Dort besetzten wir auf einem Parkplatz am Rande des Gatower Sees eine Sandsackfüllstation. Bis um kurz vor 06:00 Uhr des darauffolgenden Tages wurden von uns dann auf dem vom THW ausgeleuchteten Parkplatz Sandsäcke befüllt und auf Paletten gestapelt.

Nach einer Ruhephase brachen wir am 08.06. nach Vietze auf wo wir ab dem frühen Nachmittag mit Sandsäcken halfen auf einer Länge von ca. 250m eine Erhöhung an einem provisorischen Deich vorzunehmen. Nach Abschluss dieser Maßnahme verblieben wir für ungefähr 3 Stunden als Reserve der Einsatzleitung in Vietze und kehrten hinterher wieder in unser Quartier zurück.

Am Morgen des 09.06. ging es dann nach einem Frühstück von Dannenberg aus zurück nach Sittensen, wo unser Verband sich wieder auflöste. Wir waren letztendlich um ca. 11:00 Uhr zurück in unserem Feuerwehrhaus und hatten den restlichen Sonntag um uns für die anstehende Arbeitswoche zu erholen.

Bereits vor der Rückfahrt sind wir übrigens darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass ab 13.06.2013 der nächste Einsatz ansteht. Darauf bereiten wir uns nun vor und werden nach Ende dieses Einsatzes erneut berichten.

Einen weniger erfreulichen Nachtrag gibt es bezüglich des Einsatzes in Vietze noch zu machen. Bedauerlicherweise waren alle Mühen vergeblich, der dort verstärkte „Deich“ ist am 10.06.2013 schließlich doch gebrochen.

Mehr Informationen hierzu gibt es auch beim NDR unter: http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/hochwasser1271.html.

Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation

Noch immer haben weite Teile Deutschlands mit dem Hochwasser und seinen Folgen zu kämpfen. In diesem Zusammenhang haben wir mal wieder eine interessante Internetseite entdeckt, die wir an dieser Stelle vorstellen möchten.

Das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation kurz ZKI ist für die schnelle Beschaffung, Aufbereitung und Analyse von Satellitendaten bei Natur- und Umweltkatastrophen, für humanitäre Hilfsaktivitäten und für die zivile Sicherheit weltweit zuständig.

Das Kartenmaterial wird nach den Bedürfnissen von nationalen und internationalen Entscheidungsträgern, Lagezentren sowie Hilfsorganisationen erstellt und auch der Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht.

Das Gemeinsame Lagezentrum des Bundes und der Länder hat nun das ZKI mit der Erstellung von Lageinformationen für die vom aktuellen Hochwasser am stärksten betroffenen Gebiete in den Bundesländern Thüringen, Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg beauftragt.

Neben den eigentlichen Karten gibt es auch KMZ - Dateien mit denen man sich die aufbereiteten Daten des ZKI in Google Maps anzeigen lassen kann.

Wir finden den Dienst grundsätzlich spitze nur ist es schade das der "normale" Bürger die Karten nicht in hoher Auflösung herunterladen kann. Mit etwas Glück wird dies aber ja vielleicht in Zukunft im Rahmen der derzeit laufenden Open Daten Initiativen möglich sein.

Hochwasserportal.de

Angesichts der aktuellen Hochwassersituation in weiten Teilen unseres Landes hat sich der eine oder andere vielleicht bereits gefragt, wo man im Internet amtliche Informationen zur aktuellen Lage erhalten kann.

Unsere Empfehlung hierzu lautet http://www.hochwasserzentralen.de diese gemeinsame Initative der deutschen Bundesländer liefert ein umfassendes Lagebild und fasst die Meldungen der einzelnen Länder zusammen. Wer sich nun für eine bestimmte Region interessiert erhält auf dieser Webseite weiterführende Links die detailliertere Daten und Berichte liefern.

Für alle die Betroffene der aktuellen Flutkatastrophe mit einer Spende unterstüzen wollen gibt es mit http://www.aktion-deutschland-hilft.de/ das Spendenportal deutscher Hilfsorganisationen, das bereits unter dem Titel Hochwasser-Hilfe 2013 mit der Sammlung von Spendengeldern begonnen hat.

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